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Die private Universität für Gesundheitswissenschaften, medizinische Informatik und Technik (UMIT) in Hall in Tirol wird im Herbst 2010 in Kooperation mit 10 weiteren EU-Staaten eine Studie mit dem Titel „Saving and Empowering Young Lives in Europe (SEYLE): Gesundheitsförderung durch Prävention von riskanten und selbstschädigenden Verhaltensweisen“ durchführen. Insgesamt werden an dem Projekt europaweit über 11.000 Schülerinnen und Schüler im Alter von 14 bis 16 Jahren teilnehmen.
Ziel der Studie ist die Untersuchung der Wirksamkeit verschiedener Präventionsprogramme zur Senkung von riskanten und selbstschädigenden Verhaltensweisen bei Jugendlichen. Darüber hinaus leisten wir Hilfestellung bei der Beratung und Vermittlung von gefährdeten Jugendlichen an die fachlichen Einrichtungen unseres Helfernetzwerkes. Die aktuelle OECD-Studie zu Gesundheits- und Risikoverhalten belegt, dass 15 jährige Mädchen und Buben in Österreich hinsichtlich Alkohol- und Tabakkonsum weit über dem Durchschnitt der OECD-Mitgliedsländer liegen. Somit ist faktisch der Bedarf für unser Gesundheitspräventionsprojekt gegeben.
Unser Projekt wird vom Landesschulrat für Tirol unterstützt und wurde auch von der Ethikkommission in Innsbruck positiv beurteilt.
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